27. Oktober 2011

Dänemark: Weihnachtsmarkt im Tivoli

Der berühmte Vergnügungspark im Herzen Kopenhagens beginnt 2011 bereits am 11. November und zwar in ganz neuem Gewand. Es geht diesmal russisch, auf jeden Fall östlich zu. Da gibt es beispielsweise eine russische Miniaturstadt mit vielen bunten Weihnachtsständen, eine 21 Meter hohen Kathedrale (die steht im Original auf dem Roten Platz in Moskau), man sieht Zwiebeltürme mit Glockenspielen, man hört Balaleikaklänge, die sibirische Eisenbahn fährt im Miniaturformat durch eine russische Landschaft und die Weihnachtswichtel und Engelchöre sind ebenfalls vorhanden.

Der bekannte große Weihnachtsbaum aber ist vollkommen dänisch. Er hat mehr als 10 000 Lichter und um ihn herum duftet es wie jedes Jahr seit 1843 nach gebrannten Mandeln und Glühwein. Der Weihnachtsmarkt im Tivoli endet am 30. Dezember mit einem großen Festfeuerwerk.

www.tivoli.dk

Indonesien: Java

Schon immer umgab die Insel Java etwas Geheimnisvolles und das ist durchaus berechtigt, denn sie hat eine Jahrtausende alte Kultur und große ethnische Vielfalt..

Von Jakarta, der Hauptstadt Indonesiens (einer Riesenmetropole), erreicht man den Inselstaat Java am besten mit einem Inlandflug. Reizvoller aber beschwerlicher geht es auch mit dem Auto auf dem Landweg. Man fährt dabei durch ausgedehnte Teeplantagen und kommt durch die wunderschöne Sultansstadt Yogyakarta, wo es wirklich wie in einem Märchen zugeht. Zwei Autostunden nördlich dieser Stadt kommt man dann endlich zu dem Punkt, weswegen man alle Strapazen auf sich genommen hat: Dem UNESCO-Welterbe Borobudur.

Borobudur ist die größte Tempelanlage der Welt. Sie steht inmitten einer sattgrünen Tropenlandschaft. Schon um 800 herum haben hier Steinmetze über zwei Millionen riesige Steinblöcke auf einem 30 Meter hohen Hügel aufgetürmt und 1460 Reliefs zum Ruhme Buddhas in die Lavasteine eingemeißelt. Das Heiligtum ist auf neun Ebenen ansteigend und symbolisiert so den Weg des Menschen nach oben bis zu seiner Erleuchtung. Irgendwann verschwand der Buddhismus aus Java und die Tempelanlage wurde nach einem Vulkanausbruch unter Asche begraben. Wie Dornröschen sank Borobudur in einen 1000-jährigen Schlaf. Europäische Architekten erweckte die Anlage zu Beginn des 19. Jahrhunderts aus ihrem langen Schlaf und fingen an, sie zu restaurieren. Diese umfangreichen Arbeiten dauerten bis zum Jahr 1983.

Seitdem kommen wieder Scharen buddhistischer Pilger und Touristen hierher und werden von 432 lächelnden Buddhafiguren begrüßt und auf den rechten Weg durch die schönste und größte Tempelanlage der Welt geleitet.

www.borobudurpark.co.id

19. Oktober 2011

Spanien: Feste um Allerheiligen

Spanien ist im Herbst vielleicht am Schönsten. Die Sommertouristen sind weg und die Spanier sind weitgehend wieder unter sich. Wenn die Ernte eingebracht ist, wird umgehend in allen Landstrichen, in den kleinen Dörfern und auch in den Städten gefeiert. Ganz besonders Ende Oktober/Anfang November, also um Allerheiligen. Natürlich geht man als Katholik an die Gräber der Angehörigen und schmückt sie wie bei uns auch. Wenn genügend getrauert ist, wird ausgelassen gefeiert - und davon versteht man in ganz Spanien mehr als bei uns.

Da wird beispielsweise in den Markthallen von Cadiz - die auch an normalen Tagen sehenswert sind - das Obst kostümiert. Verkleidete Schweinchen schauen da über die Wursttheke, Fische sind als Schlachtenbummler des örtlichen Fußballclubs angezogen, Orangen haben Gesichter aufgemalt - kurz, die ganze Produktvielfalt der Region wird in Szene gesetzt und erlangt dadurch natürlich große Aufmerksamkeit. Vor allem am 31. Oktober quellen die Stände über von Nüssen, Birnen, Datteln, Äpfeln und Avocados. Wild, Zicklein und das iberische Landschwein sind fast im Übermaß vorhanden und es ist unmöglich, hier nicht frisch und vielfältig einzukaufen.

Die "Fiesta de los Mercados" - das Fest der Märkte also, ist das Hauptereignis vor dem Winter. Es besteht übrigens bereits seit dem Jahr 1876.

Ähnlich gehts um den 1. November herum in der Provinz Alicante zu. In Cocentaina ist das Fest ebenfalls schon Jahrhunderte alt. Auch hier werden vor allem die Produkte der Region angeboten - aber darüberhinaus auch Landmaschinen, Pferde und Esel. Es getht zu wie auf einem arabischen Handelsplatz und so fing es einstens auch an. Gegessen werden Würste und Sardinen und seit den 90er Jahren gibt es sogar einen Handwerkermarkt und Kunstausstellungen.

In Galicien feiert man zwischen dem 31. Oktober und dem 11. November, also bis zum Fest des Heiligen Martin, das Kastanienfest. Die Esskastanie war früher das wichtigste Grundnahrungsmittel der Gegend und man versteht sich dort am besten auf das Rösten und die Zubereitung von interessanten Speisen. Am Besten besucht man ein Fest auf den Dörfern, wo die Esskastanien im Freien über Feuer geröstet werden. Man singt und probiert den neuen Wein und isst dazu Chorizzo, die scharfe Paprikawurst.

In der Extremadura, im Südwesten Spaniens, ziehen die Kinder wie an Halloween in Amerika von Haus zu Haus, singen und bitten um Süßigkeiten. Sie bekommen hier Feigen und süße Kuchen, auch Quittengelee und natürlich auch Esskastanien.

www.spain.info/de

17. Oktober 2011

Ferienhäuser mit Kamin und Sauna im Überblick

Tourismusverband Vorpommern gibt Überblick im Internet. Unter http://www.jetzt-ostsee.de/ferienhaus-kamin-und-sauna.html präsentiert der Tourismusverband Vorpommern ein besonders Angebot für Gäste: Ferienwohnungen- und -häuser mit Kamin und Sauna. Urlauber haben so die Qual der Wahl, ob sie nach einem Spaziergang am Strand oder einer Wanderung durch die herbstlich gefärbten Wälder zuerst in der Sauna entspannen oder sich gleich am Kamin wärmen, für deren Befeuerung die Gäste das Holz selbst hacken oder es sich auch bereitstellen lassen können. Die Palette der Unterkünfte reicht von der Ostseevilla im Seebad Wustrow auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst über ein Ferienhaus im skandinavischen Stil bei Stralsund bis hin zum Holzblockhaus in Loissin bei Greifswald. Tipps für Ausflüge bei wolkenverhangenem Himmel liefert der neue Flyer „Was tun bei Regen? – Vorpommern erleben!“, der unter der Rufnummer 03834 891 189 kostenfrei bestellt werden oder unter www.vorpommern.de/ausflugsziele.de heruntergeladen werden kann.

Weitere Informationen: www.vorpommern.de

11. Oktober 2011

Frankreich: Esskastanienzeit

Noch bis in den November hinein ist in der Ardèche die Zeit der Esskastanie. Sie ist dort u.a. ein Hauptnahrungsmittel und die Verarbeitung der Kastanie schafft immerhin tausend Arbeitsplätze. Man versteht es in dieser Gegend besonders gut, schmackhafte Gerichte daraus zu zaubern, und damit auch jeder was davon hat, werden zahlreiche Feste um die gute Frucht herum veranstaltet. Man besucht auf geführten Wanderungen die Esskastanienzüchter und in den hübschen Landgasthäusern bekommt man ganze Kastanienmenues. Im Herbst sind die Berge der Ardèche immer am schönsten und eine Rundreise ist die Gegend allemal wert. Die Kastanienfeste 2011, die in vielen Orten stattfinden und bunt und fröhlich sind hat man durchaus auch bewusst ins "Internationale Jahr der Wälder" gelegt und besonders attraktiv gemacht.

www.ardeche-guide.com
www.castagnades.fr

Frankreich: Sturmflutengucken in der Bretagne

Etwa 30 Kilometer vor der bretonischen Küste im Nordwesten Frankreichs liegt die kleine Insel Ouessant. Die Gegend ist seit eh und je bei Seefahrern äußerst unbeliebt, denn dort gibt es oft heftige Stürme und gefährliche Strömungen. Und genau die haben es einer Bewohnerin der Insel angetan und sie hat aus Wind, Wellen und Sturm ein touristisches Highlight gemacht. Odine Morin - so heißt sie - geht genau dann spazieren, wenn es so richtig windig ist und die Wellen am höchsten peitschen. Windstärke 6 muss es schon sein, dann, so sagt sie, ist die Insel am interessantesten. Sie nimmt Gäste mit zu den interessantesten Beobachtungspunkten, erklärt, warum und wo sich die Stürme bilden, was die Leuchttürme für Aufgaben haben und wo es auf der Insel am Schönsten ist. Die 27-Jährige ist so begeistert davon, dass man sie gerne zu abenteuerlichen Tag- und Nachtzeiten auf ihrer Führung begleitet und auch den Märchen, die sie erzählt, zuhört.

www.bretagne-reisen.de

8. Oktober 2011

Saarland: Kulinarisches und Historisches rund um die Kartoffel

In vielen Gemeinden des saarländischen und rheinlandpfälzischen Hochwalds dreht sich im Oktober alles um die interessante Knolle - die Kartoffel. Gleich 36 Restaurants haben sich insgesamt 140 Kartoffelgerichte ausgedacht, die man auf einer Wanderung durch die herbstlichen Wälder nacheinander ausprobieren kann. Es gibt Kartoffelseminare, Kartoffelfestessen, Vorträge, auf denen auch Lustiges über die "Knolle" erzählt wird und am 20. Oktober kann man im "Park der vier Jahreszeiten" am Stausee Losheim ebenfalls alles über eines unsrer wichtigsten Grundnahrungsmittel erfahren. Und am 23. Oktober gibt es ein Kartoffel-Buffet im "Maison au Lac“. Der Schnaps, der ebenfalls aus der Kartoffel gebrannt wird, wird nirgendwo fehlen. Garantiert.

www.losheim-Stausee.de

Saarland: Wild auf Wild

Jäger und Gastronomen blasen im November zum Halali und bieten nun schon zum 13. Mal in der Zeit von 5. bis 13. November Wild in allen Variationen an. Vor allem die Gemeinden um Wadern herum haben sich neue Events und die Köche neue Wildgerichte ausgedachte - es ist die bekannte Hochwälder Wildwoche, an der sich sieben Restaurants beteiligen. Es gibt Waldexkursionen, auf denen gezeigt wird, wo man welches Wild schießen kann und danach bekommt man erklärt, wie es zubereitet wird

www.wadern.de

Saarland: Lamm im Bliesgau

In dem bekannten Biosphärenreservat arbeiten seit vielen Jahren Naturschützer, Schäfer und Köche eng zusammen. Wie jedes Jahr veranstalten sie von 21. bis 30. Oktober 2011 wieder die berühmten Lammwochen. Von den Schafen, die dort weiden, bereiten Spitzenköche wunderbare Gerichte zu und man erfährt, wie in dieser Gegend Naturschutz praktiziert wird. Gleichzeitig wird hohe Esskultur gepflegt, die im schönen Ambiente der Restaurants zelebriert wird.

www.kulinarisches.Saarland.de

5. Oktober 2011

USA: Gruseliges in Texas

In Amerika ist für allem für Kinder der 31. Oktober einer der beliebtesten Feiertage. Da ist Halloween. Die Kleinen dürfen sich verkleiden und bei Einbruch der Dunkelheit um die Häuser ziehen und, bewaffnet mit aus Kürbissen geschnitzten Fratzen und Kerzen, von den Bewohnern Süßigkeiten erbetteln.

Houston, die viertgrößte Metropole der USA, feiert Halloween 2011 nicht nur am 31. Oktober, sondern noch bis zum 6. November. Die Tourismusverantwortlichen haben eigens Programme aufgelegt, bei denen Besucher auf eine Gruseltour mitgenommen werden - sie nennen es "Ghost Walk". Da wird man beispielsweise in den Downtown History District gebracht, wo man nicht nur Spannendes über die SpaceCity Houston erfährt, sondern auch Schauerliches über ihre Vergangenheit. An offenen Gräbern werden von Geistwesen Legenden erzählt, in denen es um seltsame Todesfälle geht. Auf der größten Halloween-Party am 29. Oktober im Discovery Green Parc schwirren Geister und Gespenster, Wahrsager und Zauberer zwischen den uralten riesigen Bäumen herum, sodass man wirklich starke Nerven braucht, um mitzufeiern. Zu den Halloween-Events in Texas gibt es eigens Sonderflüge vieler Airlines zu Sonderpreisen aus Europa.

www.discoverhoustontours.com
www.cmhouston.org